Eine Übersicht aller erhältlichen ProChannel Module

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Wir haben uns mal gedacht, dass es doch hilfreich sein könnte, mal einen Überblick über sämtliche momentan erhältlichen ProChannel Module für Cakewalk SONAR zu haben. Es ist doch hier und da schwierig einen konkreten Überblick zu bekommen.

Bei den im Lieferumfang enthaltenen Modulen beziehen wir uns immer auf das aktuelle Flaggschif SONAR Platinum. Bei den kleineren Versionen fehlt das eine oder andere Modul.

Bei dieser Liste wollen wir keine Wertung vornehmen. Ob so ein Modul etwas für einen selbst ist, muss jeder für sich entscheiden.

Sollten uns neue Module unterkommen, werden wir diese Liste aktuallisieren.

Cakewalk

Cakewalk PC76 Kompressor
(im Lieferumfang enthalten)

Der PC76 ist der Standard-Kompressor auf Spuren in SONAR. Es handelt sich hierbei um eine UREI 1176 Emulation. Für mein Empfinden ist er das Schweizer Taschenmesser unter den Kompressoren. Ohne aufdringlich zu wirken, staucht er das Signal in gewünschtem Maße zusammen.

Cakewalk PC4K S-Type Buss Kompressor
(im Lieferumfang enthalten)

Der PC4K S-Type Buss Kompressor ist, wie der Name schon verrät, der Standard-Kompressor auf den Bussen. Er ist eine Emulation des Summenkompressors der Mischpulte SSL 4000er Reihe. (4K ist im Englischen gleichbedeutend mit 4000 und "S-Type" deutet auf den Hersteller hin.)

Cakewalk QuadCurve EQ
(im Lieferumfang enthalten)

Der QuadCurve EQ ist fest im ProChannel verankert und nicht als zusätzliches Modul einbindbar. Das heißt, dass er nur einmal pro Spur oder Buss zur Verfügung steht. Allerdings hat er weitreichende Funktionen. Als erstes wären da die 4 Modi (Hybrid, Pure, E-Type und G-Type) zu erwähnen.

  • Hybrid ist eine Kombination aus einem Vintage-EQ beim anheben der Frequenzen und einem präzise arbeitenden EQ mit hoher Flankensteiheit beim absenken.
  • Pure ist ein neutral klingender EQ, welcher für präzise Korrekturen und Masterings geeignet ist.
  • E-Type ist eine Nachempfindung der EQs aus den SSL E-Series Mischpulten
  • G-Type dementsprechend eine Emulation der EQs aus den SSL G-Series Modellen

Zusätzlich dazu verfügt der QuadCurve EQ noch über eine ausklappbare große Ansicht, in der ein Analyser integriert ist. Zur Tonhöhenorientierung wird oberhalb des Analysers eine Klaviatur angezeigt.
Weitere Funktionen sind sowohl ein Hoch- als auch ein Tiefpass-Filter mit regelbarer Frequenz und Filtergüte, und ein "Gloss"-Modus, welcher dezent die Präsenz der Höhen anhebt.

Cakewalk CA-2A T-Type Leveling Amplifier
(Optional erhältlich)
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Der CA-2A ist eine Emulation eines Universal Audio LA-2A Kompressors. Wie sein Vorbild ist er einfach gehalten. Make-Up Gain und Peak Reduction sind (fast) die einzigen Parameter zur Klangbearbeitung. Attack und Release arbeiten materialabhängig. Dazu gibt's noch einen Umschalter zwischen Limiting und Compression und den R37 Regler in Form einer Schraube, mit welcher sich die Kompression der hohen Frequenzen beeinflussen lässt.

Cakewalk PC4K S-Type Expander/Gate
(Optional erhältlich)
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PC4K, wir erinnern uns. Das ist etwas aus den SSL 4000er Pulten. In diesem Fall das Expander/Gate der Kanalzüge.

Cakewalk PC4K S-Type Channel Compressor
(Optional erhältlich)
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Und noch ein Genosse aus den 4000er SSL Pulten. Diesmal der Kanal-Kompressor.

Cakewalk Tape Emulator
(im Lieferumfang enthalten)

Hier haben wir einen Tape-Emulator. Er simuliert einen Bandsättigungseffekt, also Wärme, Druck, ein wenig Kompression und Saturation. Das Ganze auch inklusive Rauschen (wenn gewünscht).

Cakewalk Tube Saturation
(im Lieferumfang enthalten)

Der Tube Saturator ist ein Emulation eines röhrenbasierenden Saturators. Er ist recht einfach aufgebaut. Ein Input- und Output-Regler und einen Drive-Regler für die Intensität des Effekts. Interessant ist der kleine Dip-Switch, der den Saturator zwischen einem Modus mit einer Röhre und einem Modus mit 2 Röhren umschaltbar macht.

Cakewalk Concrete Limiter
(Optional erhältlich)
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Irgendwie erinnert mich der Concrete Limiter an den L1 von Waves. Auch die Wirkungsweise ist recht ähnlich. Spaßig wird's, wenn man das Bass-Processing zuschaltet. Ein durchaus kreatives Hilfsmittel im ProChannel.

Cakewalk Console Emulation
(im Lieferumfang enthalten)

Die Konsolen Emulation ist ein sehr subtiler Effekt. Sie simuliert das Klangverhalten von 3 verschiedenen großen Mischpulten. Dabei geht es nicht um das Klangverhalten von EQs oder Kompressoren, sondern um die Klangcharakteristika des Pultes selbst. Also: Wie klingt das Signal, wenn ich es durch das Pult schicke, ohne dass ich an dem Pult etwas damit mache. Genau genommen handelt es sich dabei um zwei ProChannel Module, die ich hier aber zusammen abarbeite. Zum einen die Channel Version. Und zum anderen die Buss Version, die sich nur durch das Fehlen des Trim Reglers von der Channel Version unterscheidet.

S-Type Channel
N-Type Channel
N-Type Channel

Die drei verschiedenen Mischpult-Modelle sind nicht ganz einfach herauszubekommen. Die erste ist relativ einfach. Der S-Type ist eine SSL 4000er Konsole. Beim N-Type war es ein kleines Detektivspiel. Am Ende war es aber auch logisch. N-Type ist eine Neve Konsole. Beim A-Type rufen alle gleich API Konsole. Stimmt aber nicht. Dort bezieht sich der Buchstabe A nicht auf den Hersteller, sondern das Modell. Hierbei handelt es sich um ein Trident A-Range Pult. Wie komme ich auf Trident? Schaut man sich die Potiknöpfe an, wird einem ganz schnell klar, dass es sich hierbei nicht im ein API Pult handeln kann. Nun begab es sich, dass ich just zu der Zeit auch bei Softube einen größeren Einkauf gemacht habe. Und bei Softube gibt es einen nachemulierten EQ aus einem Trident A-Range Mischpult. Und jetzt vergleicht mal die Potiknöpfe von dem A-Type Modul und dem Softube Plugin...

Softube Trident A-Range Plugin

Softube Trident A-Range Plugin

Über das Buss Modul gibt es nicht viel mehr zu sagen, außer das dort der Trim-Regler fehlt.

S-Type Buss
N-Type Buss
A-Type Buss

Apropos Trim-Regler ... Dieser regelt die Eingangsverstärkung auf den Channel Modulen. Alle Console Emulation Module haben einen Drive-Regler, welcher die Intensität des Effektes regelt und einen Tolerance Schalter, welcher dafür sorgt, dass alle Kanäle untereinander leicht unterschiedlich klingen. Da die Vorlagen ja handgefertigt wurden, macht das auch Sinn, da bei den Originalen, aufgrund von leichten Toleranzen, auch jeder Kanal etwas anders klingt. Bei den Pulten ist es durchaus Usus, dass der Tonmann immer den selben Kanal für ein bestimmtes Instrument nutzt, weil er findet, dass dieses Instrument auf dem Kanal am besten klingt.­
Wie gesagt. Der Effekt ist sehr subtil. Probiert man es nur auf vereinzelten Kanälen aus, hört man nicht allzu viel. Legt man den Effekt aber mal auf alle Tracks und schaltet dann einmal alle Console Emulations auf Bypass, dann wundert man sich doch schon was da passiert.

Cakewalk Style Dial FX Max
(Seit dem Ipswitsch Update im Lieferumfang enthalten)

Die Style Dial FX kommen ursprünglich aus dem Cakewalk Music Creator und sind einfach zu bedienende One-Knob Effekte. Beim Max handelt es sich um einen automatischen Kompressor/Limiter. Mich erinnert er immer ein wenig an die Kompressoren aus den kleinen Yamaha MG-Pulten. Ein Regler und gut. Der eine Knob regelt Threshold und Ratio gleichzeitig. Attack und Release werden materialabhängig automatisch gesteuert.

Cakewalk Style Dial FX Grit
(Seit dem Ipswitsch Update im Lieferumfang enthalten)

Bei Grid handelt es sich um einen einfachen Saturator. Je weiter man aufdreht, desto mehr Saturation bekommt das Signal. Nicht ganz unähnlich dem Saturation Knob von Softube.

Cakewalk Style Dial FX Space
(Seit dem Ipswitsch Update im Lieferumfang enthalten)

Was könnte der Style Dial FX Space wohl sein? Richtig. Ein Reverb. Je weiter man den Regler auf dreht, desto größer und dichter wird der Raum. Einfach aber effektiv, sollte man sich nur ungern mit den vielen Parametern eines Halls auseinander setzen. Andererseits ist er dadurch natürlich etwas eingeschränkt in seinen Nutzungsmöglichkeiten.

Cakewalk Style Dial FX Depth
(Seit dem Lexington Update im Lieferumfang enthalten)

Bei Depth handelt es sich um einen einfachen feststehenden Chorus. Also ohne LFO. Je weiter man den Regler auf dreht, desto mehr Modulation erfährt das Signal und umso größer wird das Chorus-interne Delay.

Cakewalk Style Dial FX Gater
(Seit dem Lexington Update im Lieferumfang enthalten)

Der Gater ist...Na, wer errät es? Natürlich ein Gate. Wer jetzt einen rhythmischen Gate Effekt erwärtet, wird leider enttäuscht. Es ist ein Noise-Gate. Der Knob regelt das Threshold und die Range zusammen. Je weiter man aufdreht, desto höher das Threshold und umso größer die Range.

Cakewalk Style Dial FX Pulse
(Seit dem Lexington Update im Lieferumfang enthalten)

Pulse ist schnell erklärt. dabei handelt es sich um einen Tremolo-Effekt. Der Knob regelt die Geschwindigkeit des Tremolos.

Cakewalk Style Dial FX Shaper
(Seit dem Lexington Update im Lieferumfang enthalten)

Der Shaper ist ein einfach gehaltener Transienten-Designer. der eine Knopf regelt die Intensität der Betonung der Transienten von weich bis knackig.

Cakewalk Style Dial FX Smoother
(Seit dem Lexington Update im Lieferumfang enthalten)

Bei Smoother handelt es sich nicht um eine Getränk. Es sit ein De-Esser/De-Harsher. Scharfe Laute und unangenehme Frequenzen werden gedämpft, je weiter man das Knöpfen aufdreht.

Cakewalk ProChannel FX Chain
(Im Lieferumfang enthalten)

Eigentlich ist die ProChannel FX Chain kein Effekt, sondern nur ein Container für normale VST Effekte, mit dem sich die bevorzugten Plugins auch zwischen den ProChannel Modulen nutzen lassen. Ich möchte ihn dennoch nicht unerwähnt lassen.
Mit den FX Chains lassen sich beliebige Plugins zu einem Multi-Effekt kombinieren.

Und damit man nicht jedes mal die GUI des Plugins öffnen muss, nur um einen Parameter zu editieren, lassen sich die Bedienfelder an der Front der FX Chain beliebeig zuweisen.

Man kann sogar bis zu 4 Paramter verschiedener Effekte gleichzeitig über einen Regler steuern und diese entgegengesetzt, unterschiedlich weit, arbeiten lassen. So kann man zum Beispiel einen Hall mit einem Delay kombinieren und über einen Regler den Hallanteil erhöhen, dadei den Delay-Anteil verringern und dabei jedoch die Länge des Delays erhöhen. Die Kombinationsmöglichkeiten sind nahezu unbegrenzt.

Overloud

Overloud Breverb
(im Lieferumfang enthalten)

Der Breverb von Overloud ist schon lange eine feste Größe am Hall-Plugin Markt. Seit SONAR X2 ist der Hall als ProChannel Modul in den größeren Versionen von SONAR enthalten. Er orientiert sich an den Klassikern von Lexicon und ist klanglich für so ziemlich alles zu gebrauchen. Im Vergleich zu seinem großen Bruder, ist das ProChannel Modul etwas eingeschränkt in den Editiermöglichkeiten, aber es ist alles vorhanden was man so braucht.

Overloud ReMatrix Solo
(im Lieferumfang enthalten)

Der ReMatrix Solo ist, wie der Breverb, eine abgespeckte Version eines großen Plugins. Dabei handelt es sich beim ReMatrix um einen Falltungshall. Die ProChannel Version kommt von Hause aus mit einer umfangreichen Library an Impulsantworten, welche sich auch nach belieben mit eigenen Impulsantworten erweitern lässt, daher. Auch er bietet natürlich weniger Bedienmöglichkeiten als sein großes Vorbild, aber was man so braucht, ist auch vorhanden.

Die VKFX (Vintage Keyboard FX) Suite von Overloud ist schon lange als eigenständiges Plugin erhältlich. Bei dem Plugin sind jedoch alle Module in einem Plugin zusammengefasst. Im ProChannel steht jedes Modul einzeln zur Auswahl.
Link zum kompletten Bundle

Overloud VKFX Amp
(Optional erhältlich)
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Der Amp aus der VKFX Suite simuliert eine 2x12" Box mit einem einfachen 3-band EQ und einem Federhall. Ursprünglich gedacht für E-Pianos wie einem Rhodes oder einem Wurlitzer, lässt er sich aber durchaus auch für andere Sachen zweckendfremden. Beispielsweise, wenn man ein Mundharmonika-Sample andrecken will, ohne gleich eine komplette Ampsimulation wie das GuitarRig, Amplitube, TH2 und Konsorten laden zu müssen.

Overloud VKFX Chorus
(Optional erhältlich)
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Hier haben wir einen Chorus. Interessant machen ihn seine drei Modis. Da er ursprünglich auch als Effekt für (wie der Name schon sagt) Vintage Keys gedacht war, kann er auch den berühmten "Ensemble" Sound erzeugen, den man von den String Machines aus den 70'2 so kennt.

Overloud VKFX Compressor
(Optional erhältlich)
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Ein weiterer Kompressor für den Prochannel. In diesem Fall die Simulation eines frühen optischen Kompressors mit einer festen Soft Knee Kennlinie. Kennern wird der fehlende Ratio Knopf auffallen. Das Ratio ist bei diesem Kompressor inputabhängig. Das heißt, je heißer ich den Kompressor anfahre, desto höher der Ratio-Wert.

Overloud VKFX Delay
(Optional erhältlich)
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Das Delay aus der VKFX Suite ist eine Emulation eines Stereo-Tape-Delays. Wobei mir persönlich ja egal ist, ob es sich um eine Tape-Delay-Simulation handelt. Für mich ist es das Alltagswerkzeug für ein Delay am Insert. Man könnte zwar auch ein VST-Plugin nutzen, aber wenn's der ProChannel schon hergibt...
Interessant sind noch die unterschiedlichen Modis, die verschiedene Stereo-Delay-Effekte erzeugen.

Overloud VKFX Overdrive
(Optional erhältlich)
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Wenn es mal ein wenig mehr Dreck sein soll, warum nicht mal ein Overdrive, also eine simulierte Endstufenübersteuerung, am Insert nutzen.

Overloud VKFX Phaser
(Optional erhältlich)
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Der VKFX Phaser ist, wie der Name schon suggeriert, ein Phaser. Er simuliert einen 4-stufigen Vintage Phaser, wie er als Bodeneffekt früher gern für Keys verwendet wurde. Das Ganze ist natürlich über einen synchronisierbaren LFO modulierbar.

Overloud VKFX Preamp
(Optional erhältlich)
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Der Preamp aus der VKFX ist weniger ein Preamp denn ein Tremolo. Die Preamp Sektion mit einer Lautstärke- und einer 2-band Klangregelung ist bei Bedarf dem Tremolo vorschaltbar. Auch hier lässt sich das Tremolo zum Projekt synchronisieren.

Overloud VKFX Wah
(Optional erhältlich)
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Der VKFX Wah ist flexibler als ein gewöhnlicher Wah-Effekt. Es handelt sich dabei um ein resonantes, LFO modulierbares, Filter mit 3 Modis. Low-Pass, Band-Pass und High-Pass. Weitere Einstellmöglichkeiten sind die Anfangsposition des Filters, die Bewegungsweite, die Releasezeit und die Bewegungsrichtung des Filters. Der LFO lässt sich natürlich ebenfalls zum Projekt synchronisieren.

Softube

Die Softube Module sind, abgesehen vom Saturation Knob, im Mixing Bundle enthalten. dabei gilt es zu beachten, dass man für die ProChannel Module die VST2 Plugins installieren muss, da die Module VST2 Plugins sind, welche allerdings in einer spieziellen GUI im ProChannel dargestellt werden.

Softube FET Compressor
(Optional erhältlich)
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Fällt euch was an dem Teil auf? Die Bedienelemente erinnern irgendwie an den PC76 Kompressor. Kein Wunder Der FET Kompressor ist ebenfalls ein UREI 1176 Klon. Allerdings klingt der interne Algorithmus natürlich anders. So kann man gucken, oder besser hören, welcher Kompressor einem besser auf dem spezifischen Signal gefällt. Wie auch der PC76 beherrscht der FET Kompressor auch den berühmten "All-Button-Mode", bei dem die Ratio des Kompressors irgendwo zwischen 10:1 und 20:1 pendelt. Beim Original musste man da für eben alle Ratio-Knöpfe gleichzeitig drücken. Wer noch einen ACT-Controller nutzt oder über Automationen an die Parameter geht, kommt beim ProChannel Modul auch an sämtliche Parameter des vollen Plugins heran und kann noch Einstellungen wie das Lookahead, Low-Cut oder High-Cut für den Detektor, Sidechain-Input-Volume oder Dry/Wet der Summe einstellen.

Softube Active EQ
(Optional erhältlich)
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Der Active EQ im Mixing Bundle ist eine klangliche Nachbildung eines Filtek Labo Mk5 Desk EQ aus der Schweiz. Er hat 3 Bände mit regelbaren Frequenzen. Der Gain lässt sich in 2db Schritten regeln und für die Filtergüte steht ein Schalter mit 2 Einstellungen plus Bypass für jedes Band zur Verfügung. Zusätzlich dazu gibt es noch einen Low- und einen High-Pass Filter.

Softube Focusing EQ
(Optional erhältlich)
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Der Focusing EQ ist ein von Softube selbst entwickeltes EQ Konzept. Es handelt sich um einen 3-bandigen EQ. Die Klangregelung erfolgt über 2 Schieberegler für Low-Cut und High-Cut, 3 Knobs für Low-Boost, High-Boost und Mid-Gain. Und einen Umschalter für einen passiven oder aktiven Algorithmus und eine Bypass-Stellung. Auch hier kommt man über Automationen oder ACT-Controller an die restliche  Parameter des großen Plugins wie Saturation und Saturation-Typ heran.

Softube Passive EQ
(Optional erhältlich)
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Der Passive EQ aus dem Mixing Bundle ist eine Emulation eines Neumann PEV 930-00 Equalizers. Wie der Name schon andeutet simuliert er einen passiven EQ, also einen ohne Verstärkeelemente. Er ist 3-bandig ausgelegt mit Low-Gain bei 60 Hz und High-Gain bei 10 kHz. Das 3. Band ist als reines Boost-Band ausgelegt, allerdings mit einer einstellbaren Kennfrequenz.

Softube TSAR-1R
(Optional erhältlich)
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Der TSAR-1R (gesprochen Zar 1R) ist der kleine Bruder des TSAR-1 von Softube. Es handelt sich hierbei im einen algorithmischen Hall. Die Ähnlichkeit der Bedienelemente zu den Fernsteuerungen der großen Lexicon Hallgeräte lässt schnell eine Emulation eines 224 oder eines 480L vermuten. Diese Vermutung ist aber falsch. Es ist ein gänzlich eigenständiger Reverb. Auch klanglich ist er durchaus eigen, was auch gewünscht ist. Ich möchte ja hier keine Wertung vornehmen. Ich für meinen Teil nutze ihn sehr gern.

Softube Saturation Knob
(im Lieferumfang enthalten)

Ich glaube es gibt kaum eine DAW, in der nicht der Saturation Knob zum Einsatz kommt. Ein einfacher großer Knopf zum andrecken und ein Umschalter für die 3 Arbeitsmodis. Mehr braucht es aber auch nicht.

BOZ Digital Labs

BOZ Digital Labs Bark of dog
(Seit dem Braintree Update im Lieferumfang enthalten)

Das Bellen eines Hundes. Interessanter Name für einen Effekt. Es handelt sich hierbei um ein resonantes High-Pass Filter. Was er kann, kann eigentlich auch mit den meisten EQ's erledigt werden, aber mit dem Bark of Dog geht es doch schneller von der Hand. Und der Mix-Regler macht es doch noch flexibler als einen normalen EQ.

BOZ Digital Labs Panipulator
(Seit dem Cambridge Update im Lieferumfang enthalten)

Der Panipulator ist ein Hilfsmittel zur Kontrolle der Signalwege. Linken & Rechten Kanal vertauschen, Phase sowohl Links als auch Rechts drehen, Signal auf Mono umstellen, nur einen Kanal abhören usw. Es geht dabei also nicht um Klangbearbeitung, sondern um die Kontrolle.

BOZ Digital Labs David Bendeth +10db Compressor
(Optional erhältlich)
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Mal wieder etwas gear-porn. Der +10db Kompressor ist eine Emulation des Kompressors eines ADR Vocal Stresser F769X-R. Das Teil geht schon recht rabiat zu Werke, was aber gewünscht ist. Daher der Name "+10db". Gerade für mächtig zusammen gestauchte Drums, ohne die Transienten zu sehr in Mitleidenschaft zu ziehen ist das Ding gut geeignet.

BOZ Digital Labs David Bendeth +10db EQ
(Optional erhältlich)
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Der +10db EQ ist die Emulation der EQ-Einheit eines ADR Vocal Stresser F769X-R. Ein EQ mit dem man nicht viel falsch machen kann. Einfach hier und da ein wenig drehen und irgendwie klingt alles gut, was dabei raus kommt. Man muss nur aufpassen, dass man nicht zu stark an den Gains dreht, da auch das Teil recht schwungvoll zu Werke geht und man dadurch schnell in eine Übersteuerung kommen kann. Aber auch kleine Änderungen bewirken große Ergebnisse.

BOZ Digital Labs The Hoser XT
(Optional erhältlich)
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The Hoser ist eine Emulation eines Ward-Beck Systems M462B Hardware EQs. Mit ihm hält endlich auch M/S-Processing Einzug in den ProChannel.

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